Wissen Anleger genug über ELTIFs?

Europäische Langfristfonds (European Long-Term Investment Funds, kurz ELTIFs) sind seit Anfang 2024 durch eine gelockerte Regulierung auch für Privatanleger interessant. Sie eröffnen Zugang zu Assets, die nicht an der Börse gehandelt werden und traditionell institutionellen Investoren vorbehalten waren, etwa Infrastruktur, Private Equity und Unternehmenskredite. Den Renditechancen stehen allerdings nennenswerte Verlustrisiken und lange Bindungsfristen gegenüber. Dass […]
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Europäische Langfristfonds (European Long-Term Investment Funds, kurz ELTIFs) sind seit Anfang 2024 durch eine gelockerte Regulierung auch für Privatanleger interessant. Sie eröffnen Zugang zu Assets, die nicht an der Börse gehandelt werden und traditionell institutionellen Investoren vorbehalten waren, etwa Infrastruktur, Private Equity und Unternehmenskredite. Den Renditechancen stehen allerdings nennenswerte Verlustrisiken und lange Bindungsfristen gegenüber.

Dass dies allen Privatanlegern klar ist, bezweifelt die deutsche Finanzaufsicht BaFin. Deren Chef Mark Branson hat ein Missverhältnis zwischen den Eigenschaften der ELTIFs und dem Kenntnisstand der privaten Investoren ausgemacht. Insbesondere die begrenzte Liquidität der Fonds sei vielen Anlegern nicht bewusst. „Es muss sich in der Zukunft bei Produkten für Retail-Anleger, die in illiquide Assets investieren, etwas ändern“, forderte Branson im „manager magazin“. Die BaFin werde den Vertrieb der Produkte und die Transparenz und Angemessenheit der Beschreibungen sehr genau beobachten.

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Diese Frage wurde kürzlich vor dem Oberlandesgericht Oldenburg verhandelt. Geklagt hatte der Wohngebäudeversicherer eines Mietshauses, an dem es infolge eines E-Bike-Akkubrands zu Schäden in Höhe von 54.000 Euro gekommen war. Die Ursache lag mutmaßlich in einer Schädigung des Akkus bei einem leichten Sturz zwei Monate zuvor. Die E-Bike-Besitzerin hatte das äußerlich unversehrte Gefährt in der […]