Baufinanzierungsvolumen auf höchstem Stand seit fast 4 Jahren

Die Immobilienpreise sind weiterhin hoch, die Bauzinsen bewegen sich ebenfalls nicht auf Schnäppchenniveau, und die Multikrisen setzen der Konjunktur zu: keine günstigen Ausgangsbedingungen für den Kauf oder Bau eines Eigenheims, sollte man meinen. Dennoch wurden im ersten Quartal dieses Jahres 61,2 Milliarden Euro an Wohnungsbaukrediten vergeben – so viel wie seit dem Ende der Niedrigzinsphase […]
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Die Immobilienpreise sind weiterhin hoch, die Bauzinsen bewegen sich ebenfalls nicht auf Schnäppchenniveau, und die Multikrisen setzen der Konjunktur zu: keine günstigen Ausgangsbedingungen für den Kauf oder Bau eines Eigenheims, sollte man meinen. Dennoch wurden im ersten Quartal dieses Jahres 61,2 Milliarden Euro an Wohnungsbaukrediten vergeben – so viel wie seit dem Ende der Niedrigzinsphase Mitte 2022 nicht mehr.

Ein ausschlaggebender Grund dürfte in der Erwartung weiter steigender Zinsen liegen. Spätestens mit Beginn des Irankriegs haben sich Hoffnungen auf eine baldige Leitzinssenkung in Luft aufgelöst. In einer aktuellen Expertenumfrage prognostizieren 60 Prozent der Teilnehmer langfristig steigende Bauzinsen. Denn selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder befahrbar sein sollte, rollt die erste Inflationswelle unaufhaltsam heran. Als Reaktion darauf, so die allgemeine Erwartung, wird die Europäische Zentralbank die Leitzinsen anheben, womöglich schon in den kommenden Tagen.

Aktuelle News

Neue Regeln für Darlehensvermittler
Ab dem 20. November gilt der neue Paragraf 34k der Gewerbeordnung (GewO), der die Vermittlung von Allgemein-Verbraucherdarlehen regelt. Bisher reichte eine Erlaubnis nach Paragraf 34c GewO, die im Wesentlichen lediglich Zuverlässigkeit (Führungszeugnis, Gewerbezentralregister) und geordnete Vermögensverhältnisse voraussetzt. Die EU-Verbraucherkreditrichtlinie, die mit der Novelle in deutsches Recht übertragen wird, setzt jedoch höhere Standards. Künftig müssen Kreditvermittler […]
Muss man E-Bike-Akkus nach leichtem Sturz prüfen lassen?
Diese Frage wurde kürzlich vor dem Oberlandesgericht Oldenburg verhandelt. Geklagt hatte der Wohngebäudeversicherer eines Mietshauses, an dem es infolge eines E-Bike-Akkubrands zu Schäden in Höhe von 54.000 Euro gekommen war. Die Ursache lag mutmaßlich in einer Schädigung des Akkus bei einem leichten Sturz zwei Monate zuvor. Die E-Bike-Besitzerin hatte das äußerlich unversehrte Gefährt in der […]